WRO 2015

Eine aufregende Zeit liegt hinter KGS-Lehrer Sven Stumpe und den Schülern Tom, Yanis und Felix. Nachdem sie sich im Sommer 2015 für das Weltfinale der WRO qualifiziert hatten, durfte die Gruppe im November nach Katar reisen. Was das Team erlebt hat, ist hier nachzulesen…

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On air… bei Radio 91.2

Lampe rot, Mitschnitt läuft: Das KGS-Team im Studio.

Lampe rot, Mitschnitt läuft: Das KGS-Team im Studio.

11. November  Zwei Tage nach der Rückkehr aus Katar hat uns der Alltag wieder eingeholt. Aber natürlich sind die Erinnerungen noch sehr lebendig – und davon durften Tom, Yanis, Felix und Coach Sven Stumpe heute erzählen: beim Dortmunder Lokalsender Radio 91.2.

Reporterin Isabell Zillmer interviewte das Team im Studio an der Silberstraße. Sie wollte ganz genau wissen, wie die WRO verlaufen ist, welche Erlebnisse die Kinder und den Lehrer besonders beeindruckt haben und ob sie noch mal dabei sein wollen. Eine knappe Stunde dauerte das Interview.

Morgen früh um 7.10 Uhr wird es ausgestrahlt – allerdings zusammengeschnitten auf nur 2 Minuten 30. Ganz schön knapp für soooo viel Stoff!

Nachtrag: Hier ist der Radio-Beitrag von Radio 91.2 zum Nachhören.

 

Wieder zuhause

Team KGS: ganz schön müde, aber um viele Erfahrungen reicher.

Team KGS: ganz schön müde, aber um viele Erfahrungen reicher.

9. November  20 Stunden später – wir sind endlich zurück in Dortmund: Nach drei Zwischenlandungen in Bahrein, London und Berlin. Dank eines verspäteten Fliegers und des Lufthansa-Streiks hatten wir leider etwas mehr von der Rückreise als geplant…

Aber bevor wir uns jetzt alle ausruhen, möchten wir uns noch bei denen bedanken, die uns bei der WRO-Teilnahme unterstützt haben: bei den Sponsoren und Förderern, bei den Schulen der Jungs, bei Freunden und Klassenkameraden. Und vor allem bei den Familienmitgliedern, die nicht mitkommen konnten und die zuhause die Stellung gehalten haben. Danke!

Die nächste World Robot Olympiad findet übrigens in Indien statt. Auch ein schönes Ziel, oder? Tom, Felix und Yanis geben ihre jetzt gemachten Erfahrungen jedenfalls gern an interessierte Robo-Fans weiter.

 

Großes Finale

Siegerehrung - leider ohne KGS-Beteiligung

Siegerehrung – leider ohne KGS-Beteiligung

8. November  Der Vorteil, wenn man nicht ins Finale kommt: Man kann ausschlafen! Ausgeruht und wieder bestens gelaunt hat Team KGS heute die letzten deutschen Finalisten angefeuert. Genützt hat es leider nicht so viel. Von allen 18 Teams aus Deutschland hat es nur ein einziges auf Platz drei in der Open Category geschafft. Ansonsten gingen die hübschen gelben Lego-Pokale fast komplett nach Asien.

Autogrammjäger

Autogrammjäger

Die Jungs nutzten den Tag noch zum internationalen Austausch: Sie sammelten Unterschriften anderer Teams auf ihren T-Shirts und Souvenirs aus aller Welt. Außerdem hatten sie endlich mal Zeit, durch die Wettkampfarena zu schlendern und sich die landestypischen Beiträge des Gastgeberlandes anzusehen: z. B. eine Reiterformation, handzahme Falken oder die wunderschönen Henna-Verzierungen, die sich die Mädchen und Frauen der internationalen Teams auftragen lassen konnten.

Jetzt geht’s zum Flughafen und ab nach Hause. Voller Eindrücke und Bilder einer tollen WRO 2015. Danke, dass Ihr uns hier begleitet habt.

 

Weltklasse – so oder so

7. November  Was für ein Tag! Mehr Emotionen hätten wirklich nicht reingepasst: Hoffnung, Vorfreude, Spannung, Frust, Enttäuschung – wir haben heute alles mitgenommen. Am Ende haben sich Tom, Yanis und Felix leider nicht für das morgige Finale qualifiziert. Aber es war sehr knapp. Und Weltklasse-Lego-Konstrukteure sind sie allemal.

Der Morgen hatte so gut angefangen: Die Sonderaufgabe war kniffelig, aber zu schaffen. Die Jungs wollten sie mit ihrem Roboter-Modell „ohne Arme“ lösen, das Programm entsprechend ausrichten. Das schien erfolgversprechend, zumal sie drei Versuche hatten. Weil der erste aber misslang, wechselten sie die Strategie. KGS Turbo bekam seine Arme zurück und lief im zweiten Lauf ordentlich. Das Finale war greifbar nah. Im dritten Anlauf hätten sie es schaffen können. Leider warf der Roboter aber zu wenige Tischtennisbälle ab. Die Punktzahl reichte nicht, um ins Finale zu ziehen.

Die Jungs waren sehr geknickt und völlig erledigt von der Anspannung des Tages. Aber schon beim Abendessen in der Wettkampfarena besserte sich die Stimmung wieder und die ersten „lols“ waren aus ihrer Richtung zu hören. Und natürlich unterstützt das ganze Team morgen die deutschen Mannschaften, die es ins Finale geschafft haben. Denn am Rande dieser aufregenden Roboter-Olympiade ist innerhalb der gesamten Delegation aus Deutschland ein richtig guter Teamgeist entstanden.

 

Die Spiele beginnen 

Einlauf der Flaggenträger aller teilnehmenden Nationen

Einlauf der Flaggenträger aller teilnehmenden Nationen

6. November  Tadaa… Die World Robot Olympiad 2015 ist eröffnet – mit allem Drum und Dran: mit offizieller Ansprache, Showeinlage und dem Einlauf der Flaggenträger aller teilnehmenden Nationen. Eben genau so, wie es sich für eine richtige Olympiade gehört! Ein einmaliges Erlebnis für das ganze Team. Nicht zuletzt, weil die Flaggenträger der deutschen Delegation ausgerechnet unsere Jungs waren.

Doch bevor das KGS-Team das sportlich-faire Miteinander der Jugendlichen aus aller Welt genießen konnte, hatten Tom, Felix und Yanis noch einige harte Nüsse zu knacken. Denn die Trainingsläufe in der nagelneuen Wettkampfarena liefen erst mal gar nicht gut. Der Farbsensor des Roboters hatte die weißen Linien auf dem Spielfeld nicht immer sicher erkannt. Die Anspannung im Team stieg, auch wenn es bei den anderen Teams ähnlich chaotisch aussah. Aber nach einigen Überlegungen und Versuchen funktionierte schließlich doch wieder alles so wie es soll. Ob das dann im morgigen 1. Wettlauf gegen die internationale Konkurrenz reicht, wird sich zeigen. Die Jungs beenden den Tag jedenfalls zufrieden, wenn auch ziemlich ausgepowert.

 

Wir entdecken Doha 

Die Aussicht aus dem Museum islamischer Kunst

Die Aussicht aus dem Museum islamischer Kunst

5. November  Der Hotelpool hat den Test bestanden! Nach der herrlichen Abkühlung – hier ist es gerade 33 Grad heiß – haben wir uns Doha etwas näher angesehen. Gemeinsam mit den anderen 18 deutschen Teams sind wir im Doppeldeckerbus zu einigen Hotspots der Stadt gefahren: Zuerst zum Museum für islamische Kunst, das schon von außen ein architektonischer Hingucker ist. Überwältigend ist dann aber die Aussicht von innen auf die Skyline der Stadt und das türkisblaue Wasser des persischen Golfs.

Durch die Hochhausschluchten ging’s weiter zum Kultur-Zentrum Katara, mit Kunstgalerien und eigenem Amphitheater. Letzter Stop der Stadtrundfahrt war der Souq Waqif, eine Art Markt oder Basar mit engen Gassen und kleinen Lädchen, vollgestopft mit traditionellem Geschirr, Tüchern, Plastikspielzeug, Teppichen und Kleidern. Kaum zu glauben, dass diese Stadt noch so jung ist – und noch immer weiter wächst. Baustellen und Kräne sind überall, nehmen der Stadt aber nichts von ihrer beeindruckenden Wirkung. Zurück am Hotel gab’s noch ein paar „Programmhinweise“ für morgen – denn dann ist Schluss mit dem Touri-Programm: Es beginnt die Trainingsphase in der Wettkampfstätte.

Die Stimmung im KGS-Team ist sehr gut. Tom, Yanis und Felix blicken dem Wettbewerb weiter gelassen entgegen! Zur gesamten Gruppe aus Dortmund gehören neben den drei Jungs und ihrem Coach Sven Stumpe auch noch einige Eltern sowie Ben und Rami, kleiner Bruder bzw. ebenfalls Teilnehmer der Robo-AG. Das ist schon eine besondere Unterstützung, denn wer nicht zum Kernteam gehört, ist auf eigene Kosten mitgefahren.

 

Angekommen & erst mal ankommen…

4. / 5. November  Wir sind da! British Airways hat uns sicher über London und Bahrein nach Doha gebracht. Die lange Flugzeit war direkt vergessen als uns (und alle anderen WRO-Teilnehmer) die riesige Leuchtreklame am Flughafen Doha willkommen hieß. Auch sonst war der Empfang toll: Für die WRO-Teilnehmer gab es einen eigenen Schalter, eine Mitarbeiterin vom Qatar-WRO-Team begrüßte uns und der Shuttlebus zum Hotel stand schon bereit. (Blick-)Kontakt zur internationalen Konkurrenz gab es auch schon: Mit uns traf eine große Gruppe Asiaten ein. Nach ein paar Stündchen Schlaf und einem reichlichen Frühstück testen die Jungs jetzt erst mal den Hotelpool… Gleich geht’s zur Stadtrundfahrt.

 

 Glückwünsche vom Oberbürgermeister

Empfang im Rathaus

Empfang im Rathaus

29. Oktober  Chefsache: Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau ließ es sich nicht nehmen, unserem Team bei einem Empfang im Rathaus persönlich seine Glückwünsche mit nach Katar zu geben. Als Gastgeber des WRO-Deutschlandfinales interessiert er sich natürlich auch für den weiteren, internationalen Verlauf des Wettbewerbs.

Vor der Presse und Radio 91.2 überreichte der Verein schul.inn.do den KGS-Schülern Tom, Felix und Yanis sowie Lehrer Sven Stumpe außerdem für ihr besonderes Engagement den schul.inn.do-award 2015 im Wert von 1.500 Euro. Mit diesem Preis zeichnet der Verein jährlich innovative Schul-, Kinder- und Jugendprojekte aus.

Die Lehrer und Schüler der Kruckeler Grundschule freuen sich mit ihrem Team und drücken für den Wettbewerb in Katar ganz feste die Daumen!

 

 

Scheckübergabe im Haus der Technik.

Scheckübergabe im Haus der Technik.

Scheckübergabe

28. Oktober  Heute haben sich Tom, Yanis und Felix ihren Spendenscheck im Haus der Technik in Essen abgeholt. Professor Werner Klaffke vom Vorstand gratulierte den Jungs zum Sieg im WRO-Deutschlandfinale und damit zur Qualifikation für das Weltfinale in Katar. Begeistert hörte er sich an, wie sie sich für die WRO vorbereitet haben.

Sogar die Presse und RTL West waren dabei. Das Haus der Technik ist übrigens das älteste technische Weiterbildungsinstitut Deutschlands: Es wurde 1927 gegründet. Hier findet auch der jährliche NRW-Landeswettbewerb „Schüler experimentieren“ statt.

 

Sponsoren & Förderer

18. Oktober 2015  Flugtickets, Hotelzimmer, Visa, Team-Shirts – das kostet… Ohne Unterstützung könnte das Team die Reise zum WRO-Finale nach Katar nicht antreten. Deshalb an dieser Stelle mal ein ganz dickes DANKESCHÖN an alle Sponsoren und Förderer:

  • AXA Witten Suttrop & Hartke
  • Caspar Ludwig Opländer Stiftung
  • Haus der Technik
  • RWE Effizienz
  • Stadt Dortmund
  • Volksbank Dortmund

Sie alle fördern mit ihrem Engagement auch die Begeisterung des Nachwuchses für Technik und Naturwissenschaften.

 

KGS Turbo - ein Siegertyp?

KGS Turbo – ein Siegertyp?

Reisefieber

8. Oktober 2015  Langsam bricht das Reisefieber aus: In knapp vier Wochen fliegen Tom, Felix und Yanis zum Weltfinale der World Robot Olympiad nach Katar. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren: Pässe, Hotelzimmer und Flüge sind organisiert.

Tolle Sponsoren unterstützen das Team. Coach, Eltern und Freunde helfen, wo sie können. Und die Jungs nutzen die letzten Wochen fürs Training. Das heißt programmieren, bauen und immer wieder ausprobieren bis „KGS Turbo“ einwandfrei läuft.

Die internationale Konkurrenz ist nämlich stark, aber das war die nationale ja auch. Und das Wichtigste: Es macht einfach richtig Spaß in diesem super Team.

 

WRO? Was ist das überhaupt?

Tom, Felix und Yanis mit Coach Sven Stumpe beim WRO-Deutschlandfinale.

Tom, Felix und Yanis mit Coach Sven Stumpe beim WRO-Deutschlandfinale.

September 2015  Die WRO, die World Robot Olympiad, ist eine echte Erfolgsgeschichte: Vom Insider-Wettbewerb hat sie sich in wenigen Jahren zum internationalen Großereignis entwickelt. Zum diesjährigen Weltfinale in Katar treten 350 Teams aus über 50 Ländern in verschiedenen Wettbewerbskategorien gegeneinander an.

Die Aufgabe für unser Team (Tom, Felix, Yanis): Der Lego Mindstorms-Roboter muss nach Perlen tauchen… Natürlich nur auf dem Spielfeld. Dafür müssen die Jungs ihren „KGS Turbo“ so programmieren und bauen, dass er schnellstmöglich eine bestimmte Zahl an Tischtennisbällen (die Perlen) in bestimmten Bereichen auf dem Spielfeld ablegt. Klingt kompliziert? Ist es auch: KGS Turbo ist mit Farbsensoren, Gyroskop, Bällewerfer, einem schlauen Programm und ganz viel Herzblut und Hirnschmalz ausgestattet. Schließlich soll er nach seinem Sieg im Deutschlandfinale auch in Katar eine gute Figur machen.

Mehr über die Hintergründe zur WRO und dem Team von TECHNIK BEGEISTERT, das den Wettkampf in Deutschland organisiert hat und nun die Deutschlandfinalisten in Katar betreut, gibt’s hier: www.worldrobotolympiad.de 

 

Erster Platz beim WRO-Deutschlandfinale: KGS-Team qualifiziert sich fürs Weltfinale in Katar

Juli 2015 Ihr Roboter löste seine Aufgabe in Bestzeit: Unsere Schüler Tom, Yanis und Felix haben das Deutschlandfinale der World Robot

Beim WRO-Deutschlandfinale gewinnen Tom, Yangs und Felix in ihrer Altersklasse.

Beim WRO-Deutschlandfinale gewinnen Tom, Yanis und Felix in ihrer Altersklasse.

Olympiad, WRO, in ihrer Altersklasse gewonnen und dürfen nun zum Weltfinale nach Katar/Asien. An dem zweitägigen Deutschlandfinale in der Helmut-Körnig-Halle nahmen 120 Teams aus ganz Deutschland teil.

Das Team um Klassenlehrer und Team-Coach Sven Stumpe hatten sich als jüngstes und einziges Grundschul-Team für Dortmund qualifiziert. Nach dem Sieg am Wochenende darf es sein Land im November in Doha, der Hauptstadt von Katar, vertreten: im Weltfinale mit 350 Mannschaften aus 50 Ländern. Um die Reise finanzieren zu können, gilt es nun, interessierte Sponsoren zu gewinnen.

Die World Robot Olympiad, WRO, will Kinder und Jugendliche für naturwissenschaftlich-technische Fächer begeistern. Die Wettbewerbe kombinieren den Nervenkitzel eines Sportevents mit der schulischen Herausforderung, einen Lego Mindstorms-Roboter zu konstruieren und zu programmieren. Es gibt drei Wettbewerbskategorien: die Regular, die Open und die Football Category.

Unser Team startet in der Regular Category. Seit November hatten sich die drei Jungen innerhalb der Roboter AG und in vielen privaten Trainingseinheiten für den Wettkampf vorbereitet – unterstützt und motiviert durch ihren Team-Coach, die AG- und Klassenkameraden sowie engagierte Lehrer und Eltern.

Sylvia Löhrmann, NRW-Ministerin für Schule und Weiterbildung, hatte die Schirmherrschaft für das WRO-Deutschlandfinale übernommen. In ihren Grußworten betonte sie die Wichtigkeit der Nachwuchsförderung in den sogenannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Zusammen mit Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau übergab sie unserem glücklichen Siegerteam die Startberechtigung zum Weltfinale in Katar.

Hier berichtet die Stadt Dortmund über den Wettbewerb und unsere Jungs.