WRO 2016

 

Auch 2016 hat sich das WRO-Team KGSevolution mit den ehemaligen KGS-Schülern Tom, Yanis und Felix für das Weltfinale des Wettbewerbs qualifiziert. Diesmal ging es für die Jungs nach Indien. Wie im vergangenen Jahr haben sie wieder für uns von ihrer spannenden Reise berichtet. Hier gibt’s das Reisetagebuch zum Nachlesen (beginnend mit den aktuellsten Einträgen):

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Wir waren dabei!

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Felix, Yanis und Tom – bestes deutsches Team in der Regular Elementary Category

27. November: Sie waren schon so weit, aber unsere Jungs konnten den 10. Platz von gestern leider nicht halten. In der ersten Runde des zweiten Wettkampftages führte der Robo einen Teil seines Programms einfach nicht aus. In den drei Trainingsläufen direkt davor lief noch alles einwandfrei. Unerklärlich, aber nicht zu ändern. Sie landeten auf Platz 36. Aber dass sie so weit gekommen und bestes deutsches Team in ihrer Kategorie und Altersklasse geworden sind, ist ein Riesenerfolg. Und ihre Leistung vom letzten Jahr haben sie auch noch verbessert.

Natürlich waren die Jungs trotzdem sehr geknickt. Aber nicht allzu lange. Sie nutzten die Zeit, um sich die Projekte in der Open Category und im Robo-Football anzusehen. Und um Unterschriften möglichst vieler internationaler Teilnehmer auf ihren Team-Shirts zu sammeln. Denn das gehörtauch dazu: Der Austausch mit Jugendlichen und Kindern aus aller Welt.

Die vorderen Plätze in allen Kategorien und Altersklassen belegten dann fast ausschließlich asiatische Teams. Bei der Siegerehrung waren es vor allem die malaysischen Flaggen, die durch die Luft geschwenkt wurden.

Das Team KGSevolution bringt nun zwar keinen Pokal, dafür aber viele unvergessliche Eindrücke und Erfahrungen mit nach Hause. Ein dickes Dankeschön an alle, die diese Reise mit ermöglicht haben – an den tollen Coach, die Familien und Freunde. Und natürlich auch an die Förderer des Teams: Handwerkskammer Düsseldorf; Haus der Technik, Essen; ingenit, Dortmund; Rotary Club Stadtlohn Hamaland; Wieschemeyer Steuerberatung, Wickede/Ruhr; Wilo-Foundation, Dortmund.

Den Kindern der Kruckeler Grundschule wünschen Tom, Yanis und Felix viel Spaß in der Roboter AG und viel Erfolg bei der WRO 2017. Vielleicht sieht man sich ja dort!

 

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Es bleibt spannend

Beim Wettbewerb

Beim Wettbewerb

26. November: Das Wichtigste zu erst: Die Jungs sind auf Platz 10 von 83 Teams in ihrer Kategorie. Und damit weiter im Rennen. Morgen treten die 64 besten Teams im K.O.-Verfahren gegeneinander an. Da muss dann jeder Lauf sitzen. Heute zählte der beste von drei Läufen.

Aber der Reihe nach: Die Coaches aller Teams erhielten heute in der Früh die bis dahin unbekannten Sonderaufgaben. Der Robo sollte einen zusätzlichen weißen Stein auf einer bestimmten Position ablegen. Das hieß: Umbau und vor allem Umprogrammieren des Roboters. Dafür hatten Tom, Yanis und Felix zwar viel Zeit, aber die 83 anderen Teams natürlich auch. Hochkonzentriertes Arbeiten, eifriges Testen und die ersten verzweifelten Tränen so mancher Teams waren bald zu sehen. Und nervöse Eltern und Coaches aller Nationen, die nicht in die Wettbewerbszone durften. Und sich auch sonst nicht mit ihren Schützlingen verständigen sollten. So sind die Regeln.

Unser Team blieb ziemlich entspannt. Im ersten Lauf gingen sie auf Nummer sicher und erreichten die vollen 100 Punkte. Im zweiten Lauf lösten sie die Sonderaufgabe und bekamen so 120 Punkte mit nur 26 Sekunden Fahrzeit. Der dritte Lauf ging dann leider schief. Vielleicht Materialermüdung..? Aber es zählt der beste der drei Läufe.

Insgesamt eine tolle Leistung also. Das darf man wohl ganz subjektiv so sagen. Im Vergleich: Die erstplatzierten, Malaysia, haben auch 120 Punkte und sind „nur“ vier Sekunden schneller.

Die Fahnenträger

Die Fahnenträger

Nach diesem anstrengenden Wettbewerbsauftakt gab es noch ein „Freundschaftsessen“ aller 463 an der WRO teilnehmenden Teams. Und natürlich den Fahnenlauf aller 55 vertretenen Länder. Für Deutschland durften, wie schon in Katar 2015, unsere Jungs die Fahne auf die Bühne tragen. Noch ein Highlight also.

Indische Tänzer und Trommler boten anschließend ein mitreißendes und sehr farbenprächtiges Abendprogramm. Was für ein Tag.

 

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Jetzt wird’s international

Beim Training

Beim Training

25. November: Schon beim Frühstück begegneten wir Teams aus aller Welt. Mache kennen wir schon vom letzten Jahr. Was für ein buntes Durcheinander. Besonders freuen sich die Jungs, die beiden anderen deutschen Teams aus ihrer Kategorie, die Plätze 2 und 3, wiederzusehen. Sie hatten die sechs Jungen vor einigen Wochen getroffen, um sich besser kennenzulernen – schließlich sind wir jetzt eine deutsche Delegation und keine Konkurrenten mehr wie noch im Deutschlandfinale.

Nach dem Frühstück ging es heute in die Messehalle zu den Trainingsläufen. Wie auch im Hotel

"Namaste"

„Namaste“

kommt man hier nur durch eine Sicherheitsschleuse hinein. Auf Sicherheit wird bei der WRO sehr geachtet. Drinnen dann von allen Seiten das freundliche „Namaste“ und ein intensiver Zitrusgeruch. Ob der gegen die Mücken gerichtet ist?

Bei unseren Jungs läuft es richtig gut. In allen vier Trainingsläufen sammelte der Robo brav den Müll ein und tauschte ihn gegen Wertstoffe aus. Also rote gegen blaue Legosteine. Und die Zeiten waren auch jedesmal in Ordnung. Aber die internationale Konkurrenz hat auch was drauf. Taiwan ist sehr schnell unterwegs.

Zwischendurch gibt es viel zu sehen in den anderen Kategorien und bei den Ausstellern. Natürlich wurde auch wieder ein Gruppenfoto aller 16 deutschen Teams gemacht. Danach packten wir alles zusammen und fuhren durch den ewig hupenden Verkehr zurück zum Hotel. Jetzt müssen die Jungs ausruhen. Der Nachtflug und die viereinhalb Stunden Zeitverschiebung stecken ihnen noch in den Knochen – und morgen müssen sie ja fit sein.

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Namaste aus Delhi

Eindrücke aus Delhi

Eindrücke aus Delhi

24. November: Das Team KGSevolution meldet sich aus Indien. Zum Glück hat unsere Fluglinie nicht gestreikt: Air India landete am Donnerstagmorgen (24.11.) pünktlich hier in Neu Delhi. Aber das war dann auch schon fast das letzte Mal, dass alles nach Plan lief… Denn bevor wir den Flughafen verlassen durften, mussten wir zwei Stunden auf die Bestätigung unserer Touristen-Visa warten.

Weitere anderthalb, bevor der Shuttlebus zum Hotel aufbrach. Immerhin gab es einen herzlichen Empfang von den indischen WRO-Organisatoren. Die Fahrt zum Hotel dauerte dann leider wieder sehr lange. Zeit ist hier in Indien offenbar schlecht kalkulierbar.

Eindrücke aus Delhi

Eindrücke aus Delhi

Tom, Yanis und Felix haben es gelassen mitgemacht. Schlimmer fanden sie die Luftverschmutzung. Der mitgebrachte Atemschutz kam direkt zum Einsatz. Schmutz gehört auch zum Straßenbild. Genauso wie knallbunt gekleidete Frauen, übervolle TukTuks, Bauruinen und Prachtvillen.

Ganz schön viel zu verarbeiten. Morgen sehen wir uns dann das Wettbewerbszentrum an. Mal sehen, welche Überraschungen uns dort

erwarten. Wir werden berichten…

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KGSevolution: Qualifiziert fürs Weltfinale in Neu Delhi

1. Platz beim Deutschlandfinale in Ludwigshafen

1. Platz beim Deutschlandfinale in Ludwigshafen

KGSevolution: das sind Felix, Tom und Yanis. Die Jungs, die im letzten Jahr beim Weltfinale der World Robot Olympiad in Katar waren. Beim diesjährigen Deutschlandfinale in Ludwigshafen haben sie wieder den ersten Platz belegt und fliegen nun zum Weltfinale nach Neu Delhi.

Die ehemaligen KGS-Schüler sind inzwischen auf der weiterführenden Schule. Den Spaß am Roboter-Programmieren haben sie aber behalten. Ihre Begeisterung teilen sie mit vielen Kindern an der Kruckeler Grundschule: Die Roboter AG für die Viertklässler ist absolut beliebt. Und sogar die Drittklässler hat das Robo-Fieber erwischt, wie die Robotic Girls ja beeindruckend gezeigt haben (s. Bericht unten).

Wir berichten in den kommenden Tagen, was KGSevolution beim Weltfinale in Indien erlebt.

 

 

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Rückblick: KGS-Teams bei der World Robot Olympiad 2016 

Auszeichnung für unsere Robotic Girls

Auszeichnung für unsere Robotic Girls

Auch 2016 haben wieder zwei Mannschaften der Kruckeler Grundschule an der WRO teilgenommen. Die Robotic Girls (Lena, Sarah und Amy) aus der dritten Klasse wurden dabei privat von Lenas Vater gecoacht, wohingegen sich das Team KGS2 (Nico, Tom, Filip) aus der vierten Klasse in der Roboter-AG vorbereitetet.

Leider schied das Team KGS2 aufgrund eines technischen Defektes bereits in der Vorrunde aus. Die Robotic Girls hingegen gewannen mit 140 Punkten den Vorentscheid (Regionalwettbewerb Dortmund) deutlich und qualifizierten sich damit für das Deutschlandfinale im Juni 2016 in Ludwigshafen. Unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Johanna Wanka, traten Lena, Sarah und Amy gegen die insgesamt 84 weiteren Siegerteams der Regionalwettbewerbe an. Alle hatten nur ein Ziel vor Augen: den Einzug in das große WRO-Weltfinale in Indien.

Die Robotic Girls mit ihrem Coach

Die Robotic Girls mit ihrem Coach

Unsere Robotic Girls zeigten eine tolle Leistung: Nach vier Runden hatten sie 130 Punkte gesammelt, mit denen sie einen sehr guten 5. Platz erzielten. Herzlichen Glückwunsch!

Übrigens: Den 1. Platz in der Altersklasse der jüngsten Teilnehmer belegte das Team „KGSevolution“ – und damit das Team, das mit KGS-Lehrer Sven Stumpe bereits im vergangenen Jahr am Weltfinale 2015 der WRO teilnahm. Die drei Jungs besuchen inzwischen weiterführende Schulen. Dennoch wünschen wir Ihnen natürlich viel Erfolg für das diesjährige Finale!

Links zum Thema:

Bericht vom WRO-Sponsor Materna

KGS-Erlebnisbericht vom WRO-Weltfinale 2015 in Katar